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Noch mehr Fälle für Hauke Sötje

13. Dezember 2016 von

Das gute Verkaufszahlen eine gewisse inspirierende Wirkung haben, lässt sich wahrlich nicht leugnen. Und so war ich in den letzten Tagen und Wochen sehr fleißig. Ich habe unseren Hauke Sötje („Tod am Nord-Ostsee-Kanal“/“Fortunas Schatten“) zwei weitere Fälle ans Herz gelegt. Jedoch erst einmal nur in meinem Kopf.

In einem der nächsten Fälle muss Hauke nach Hamburg, wo man den Sohn eines einflussreichen Reeders und Senators in der Elbe tot aufgefunden hat. Eine spannende Geschichte, die mitten in der noch jungen Hamburger Speicherstadt spielt und auf der lasterhaften Reeperbahn. Es geht um eine ganz große Liebe, um Gier und Menschen, die Macht und Ansehen über Familie und Herz stellen. Dieses Mal ist Haukes Verlobte, Sophie, mitten im Geschehen dabei und versucht, das Leben einer Gruppe von Waisenkindern zu retten.

Ein weiterer Fall führt Hauke kurz vor Weihnachten irgendwo an der Nordseeküste auf einen einsamen Hof. Auf einem verschneiten Feld hinterm Deich fand man die Leiche einer Magd. Hauke bricht zum einsamen Riepenhof auf, wo er aber erst ein entsetzliches Familiengeheimnis lüften muss, bevor er den Mörder überführen kann. Stimmungsvoll weihnachtlich – grausig und kalt.

Und jetzt fange ich mit dem Schreiben an.

Mit vorweihnachtlichen Grüßen
Ihre Anja Marschall

 

Interview mit Sebastian Fitzek

2. Oktober 2016 von

Er kam, sah und siegte. Sebastian Fitzek im Colloseum von Wilster (SH). Dabei ist der Mann wirklich nichts für schwache Nerven! Er ist DER erfolgreichste deutsche Psychothriller-Autor  und somit der Liebling der Buchhändler und seines Verlages. Verständlich wird das, wenn man überlegt, dass Sebastian Fitzek über 6 Millionen Bücher verkauft hat und in 24 Sprachen übersetzt wurde (Plattdeutsch fehlt allerdings noch, grins). Der Berliner, Vater zweier Kinder, Ehemann und optisch eher aus der Abteilung „Finanzamt“, ist er DER deutsche literarische Exportschlager und dennoch bleibt die Frage: Wie kann jemand so nett sein und gleichzeitig so perverse Dinge schreiben? Fitzeks Gegenfrage ist nicht minder heikel: Wie können Sie für derartige Bücher nur Ihr Geld ausgeben? Dieser Punkt geht an Fitzek. Überhaupt ist der Mann im Umgang mit den Medien und delikaten Fragen höchst elegant. Klar, er war ja auch Programmchef beim Radio und kennt somit seine Pappenheimer. Und ein echter Entertainer ist er auch. – siehe Interview –

Ich selber hatte als Autorin die Ehre, Sebastian Fitzek für Peter TV interviewen zu dürfen, als der Autor zu einer Lesung vor über 300 Leuten nach Wilster (in SH) kam. Dass ich dabei vor einer Kamera stehen durfte, hatte für mich zugegebenermaßen einen gewissen Sexappeal. Dass ich als Krimiautorin aber einem der erfolgreichsten Bestsellerautoren unserer deutschen Buchlandschaft ein paar Fragen stellen durfte, gab mir den besonderen Kick. Was, um alles in der Welt, macht seine Bücher so erfolgreich???? Mir persönlich sind sie ja, zugegebenermaßen, ein wenig zu dolle. Vielen anderen auch, wie ich hörte, aber dennoch: Sie werden gekauft! Und wie! Was ist das Geheimnis seines Erfolgs?

Macht euch ein Bild von Sebastian Fitzek, den ich als Menschen total sympathisch finde, dessen Bücher mir aber Albträume bereiten. Wer ist der Mensch hinter dem Buch?

Interview mit Sebastian Fitzek, Sept. 2016, Collosseum, Wilster.

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Themenwoche „Lizzi“ im Netz

27. Juli 2016 von

Im Internet findet sich in dieser Woche eine Themenwoche rund um die beiden Lizzi-Bücher „Lizzi und die schweren Jungs“ sowie „Lizzis letzter Tango“. Veranstaltet wird die Woche von Claudias Bücherregal, einer der aktivsten Rezensentinnen und erfolgreichsten Bloggerinnen der Szene. Neben einem Gewinnspiel, einem Interview und natürlich zwei First-Class-Rezensionen zu den beiden Lizzi Büchern, gibt es auch noch einen Blick hinter das Buch.

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Hilfe, wir verdoofen!

30. Mai 2016 von

Wie verbringen die Deutschen ihre Freizeit? Das wollte das Statistische Bundesamt kürzlich mal wieder wissen. Unter dem Titel „Wie die Zeit vergeht“ untersuchten Wissenschaftler einen wichtigen Teil des Lebens unserer Gesellschaft und kamen zum Ergebnis, dass der Durchschnittsbürger nur 3 Stunden 45 Minuten pro Woche  liest. Dank einer bloggenden Viellesergemeinde  im Land, dürfte dieses statistische Ergebnis noch günstig ausfallen.  Der „wahre Durchschnittsbürger“ liest wahrscheinlich noch sehr, sehr viel weniger als 15 Stunden im Monat bzw. 180 Stunden im Jahr, was wiederum 7,5 Tage per anno ergibt. Die passionierte Nichtlesergemeinde im Land wird wohl selbst diese 7,5 Tage als zu viel betrachten. Sie verbringen mindestens die Hälfte ihrer freien Zeit vor dem Fernseher, denn von den durchschnittlich sechs Stunden Freizeit pro Tag, sitzt der brave Bürger gut drei Stunden plus X vor der Mattscheibe! Dabei machten noch vor wenigen Jahren richtige kulturelle Aktivitäten den Hauptteil der deutschen Freizeit aus.

Doch es geht noch schlimmer. Wenn der Deutsche wählen könnte, dann würde er sich lieber für das Lesen entscheiden, als seine Freizeit auf Versammlungen zu verbringen. Das tut er im Schnitt nämlich nur drei Minuten täglich. Hiervon sind Sportvereine, Gemeindesitzungen, Initiativen und andere gesellschaftlich enorm wichtige, zumeist ehrenamtliche Initiativen betroffen, die das Land ebenso am Laufen halten wie Wirtschaft und Bundespolitik. Ob die Befragten unter diese drei Minuten „Versammlungsfreizeit“ auch Demos vor Flüchtlingsheimen  und  organisierte Angriffe auf Menschen anderer Länder verstehen, lässt die Studie des Statistischen Bundesamtes offen. Das ein führender AfD´ler dem SWR sagte, er hätte keine Romane zuhause, mag also nicht verwundern.

Wenig überraschend ist auch nicht, dass der Buchhandel seit fünf Jahren in Folge Minusumsätze verzeichnet, wie das Institut für Konsumforschung GfK kürzlich vermeldete. Vor allem die 30 bis 50jährigen verzichten zunehmend auf Bücher. Auffallend sei aber, dass wenigstens die Senioren noch lesen. Mit fast sieben Stunden pro Woche liegen sie sehr weit vor den 18- bis 29-Jährigen, welche gerade Mal auf 1,5 Stunden pro Woche kommen! Wenn aber irgendwann diese jungen Leute alt geworden sind, frage ich mich, ob Autoren dann noch gebraucht werden, egal auf welchem Medium ihre Bücher veröffentlicht werden.

Besorgniserregend für uns Autoren und unsere Lesungen ist jedoch, dass alle Deutschen zunehmend weniger kulturelle Veranstaltungen besuchen. Egal wer, egal wie alt, die Trägheit des Körperteils mit den vier Buchstaben scheint von Jahr zu Jahr größer zu werden. Wenn überhaupt  noch Kultur „genossen“ wird, dann über den Fernseher. Waren es bei der vorherigen Erhebung (2001/2002) noch 62 Minuten Kulturgenuss ohne Fernsehen, reduzierte sich dieser auf 54 Minuten in den Jahren 2012/2013. Nun mag so mancher sagen, dass in über zehn Jahren schlappe acht Minuten weniger Kultur am Tag den Kohl auch nicht fett machen würden. Jedoch bedeutet das aufs Jahr gesehen pro Kopf zwei ganze Tage weniger kulturellen Input für jeden Einzelnen in der Nation. Wir brauchen also nur noch den Taschenrechner nehmen und hochrechnen, wann aus dem Land der belesenen Dichter und Denker endgültig eine Nation der ungebildeten Deppen und Doofen wird. Oder, wie sehen Sie das?

Anja Marschall vignette01

Bloggertour 2016

23. Mai 2016 von

Es war an einem Sonntag … oder war es Montag gewesen? Nun, jedenfalls bot man mir an, „Lizzis letzter Tango“ könnte DAS Buch bei einer Bloggertour sein. Ich erfuhr, dass in einer Woche 7 sehr unterschiedliche Blogger auf ihren Websites mein Buch nicht nur rezensieren würden, sondern sich auch zu einem Thema, dass im Buch anklingt Gedankenvolles beizutragen. Vom 17. bis 22. Mai 2016 ging Lizzi durchs Netz, mal unter dem Gesichtpunkt der Altersarmut (Lizzi hat nur eine mickrige Rente und wird auch noch beklaut), mal unter dem Aspekt „Altsein, aber wie?“ (Lizzi verweigert sich dem heutigen Werbebild der dauerhaft dynmaischen Alten. Sie findet das zu anstrengend). Schauen Sie mal bei den Bloggern vorbei. Ich denke so mancher Bericht, philosophisch-politisch-praktisch, lohnt sich.

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23.05.2016:
Eine Rezension für „Lizzis letzter Tango“ auf der Bloggerseite von seitenwinde:  …. Ein humorvoller Krimi, der einige Gedanken beim Leser aufreißt. Skurrile Protagonisten, ein Fall voller Wendungen. Feine Beobachtungen in Situationskomik gesetzt, hält den Leser fest, dazu braucht es kein Blut. Eine Lizzi, die nicht nachgibt und mit trickreichen Überlegungen zum Ziel kommt. ….

22.05.2016:
Ein charmantes Interview, geführt von der Autorenkollegin Sabine Ibing (Schweiz) anlässlich der Bloggerrunde 2016 für „Lizzis letzter Tango„.

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7 Tage, 7 Blogger

Blogtour Lizzy

Bloggertour + Gewinnspiel

Die besten Blogger unterhielten sich sieben Tage lang exklusiv über „Lizzis letzter Tango“.

16.05. – Buch Bria mit Vorstellung des Buches
17.05. – Blätterflüstern mit Altersarmut in einem reichen Land?
18.05. – Ira Ebner mit Unkonventionelle Menschen, was unterscheidet sie von anderen?
19.05. – Chrissisbuntelesecoutch mit Jeder ist seines Glückes Schmied.
20.05 – Dieter Paul Rudolph mit Im Alter arbeiten müssen… manch einer MUSS das, ein anderer freut sich.
21.05 – Sabine Ibing mit Interview mit Anja Marschall
22.05. – Sabine Ibing – Verlosung

mehr dazu auch auf facebook unter
Lizzi ermittelt

Erlebnisnacht Speicherstadt

18. September 2015 von

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Da geht selbst dem gestresstesten Autor das Herz auf! In einem Teppichlager, mitten in der Hamburger Speicherstadt, einen Hamburger Krimi lesen zu dürfen … Was kann schöner sein! Und dann kamen die Leute, über siebzig Zuhörer waren es allein bei der ersten Lesung. Gemütlich flätzten sie sich auf den Stapeln edler Perserteppiche, tranken aus kleinen Gläsern starken schwarzen Tee und ließen sich vom Hausherren, Herrn Tawakol persönlich, stilecht aus dem Samowar nachschenken. Gastfreundschaft wird im Hause Tawakol ganz groß geschrieben!

Obwohl kein Mikrofon vorhanden war, kam eine super Stimmung auf. Und ich hatte meine Nervösität schon bald vergessen. Lizzi scheint bei den Zuhörern anzukommen, war mein erster Gedanke. Und mein letzter ebenso, als ich nach einer weiteren Lesung vor immerhin noch knapp 50 Gästen, durch den Hamburger Regen nach Hause ging. Ein schöner Abend!

Ein großes Danke an Herrn Tawakol und seine Speicherstadtlesung_2015_GästeFrau Monika Buttler sowie an die Organisatoren der Erlebnichnacht Speicherstadt!

Lizzi und Anja: Die erste Lesung

12. September 2015 von

12. September 2015: Die Bücherstube am Fleth in Glückstadt lud mich ein, noch vor dem offiziellen Erscheinen von „Lizzis letzter Tango“ eine kleine Lesung zu halten. Anlass war die Kulturnacht in Glückstadt. Da meiner allererster Krimi „Fortunas Schatten“ in Glückstadt spielte und ich in der Bücherstube am Fleth auch meine allererste Lesung als Krimiautorin abgehalten hatte, war es für mich eine Frage der Ehre dort natürlich sofort zuzusagen! Ach ja, und es war so schön! Oben im Café kuschelten sich die Gäste zusammen, weil die Stühle knapp wurden. Bei Vino und ´nem Bierchen horchte man zu, wie Lizzi von einem Schlamassel in den nächsten rutschte. Mich freute es, dass das Publikum genau an den Stellen lachte, die auch ich lustig finde. :-)

Und weil am Ende die Bücher für den Verkauf ausgingen, mussten Chefin Laule Meyer und ihr Team auch noch das hübsch dekorierte Lizzi-Fenster plündern, um alle Signierwünsche erfüllen zu können. Also, ich bin da mal ganz ehrlich: Das freute mich ungemein. :-)

Lizzi ist da!

11. September 2015 von

11. September 2015: Spannender geht es nicht! Heute, nur einen Tag vor meiner ersten Lesung mit „Lizzis letzter Tango“ kam sie an! Ein unscheinbarer Umschlag vom Aufbau Verlag, daratb_Marshall_Tango_05ainnen heiß ersehnte 304 Seiten Lizzi. Freu, oh freu! Es gibt für Autoren kaum etwas Schöneres, als nach vielen Monaten intensiver Arbeit ENDLICH das fertige Buch in Haänden zu halten.

Freuen Sie sich mit mir!

Geiz ist geil gibt´s bald auch im Buchmarkt

4. Mai 2015 von

einhorn

Wer ein Buch schreibt, sollte dafür bezahlt werden.

Die Idee, jeder könne sich kostenlos an den oft monate- oder jahrelangen Bemühungen eines Autors kostenfrei und zum eigenen Nutzen bedienen, finde ich gelinde gesagt rücksichtslos und abscheulich. E-Books via Raubkopie jedermann zugänglich zu machen, ist kriminell und sollte es auch bleiben.

Aus gegebenem Anlass also meine Meinung dazu.

Mehr zum Thema des viel diskutieren neuen Urheberrechts findet ihr HIER!

Hauke kommt zurück!

22. April 2015 von

2. April 2015: Mit Freuden kann ich heute vermelden, dass mein schweigsamer Ex-Kapitän Hauke Sötje („Fortunas Schatten“, Dryas Verlag, 2012) zurückkehren wird. Der neue Fall des Kriminalkommissars wider Willen spielt 1894 auf der größten Baustelle der Welt: dem Nord-Ostsee-Kanal. Eine Leiche in der Schleuse gibt Hauke Rätsel auf, und er ahnt, dass der Besuch der Kaisers damit in Verbindung stehen könnte. Doch nicht nur der tote Ingenieur bringt Hauke um den Schlaf. Ein Fremder behauptet, damals dabei gewesen zu sein, als Haukes Schiff mit Mann und Maus unterging. Hauke hofft, endlich Antworten zu bekommen, denn wenn er mit seiner Vergangenheit nicht abschließen kann, wird er auch keine Zukunft mit Sophie-Louise Struwe haben. Einer jungen Frau, die mehr für ihn ist, als nur seine Verlobte. Und so kämpft Hauke ein weiteres Mal gegen die Geister seiner Vergangenheit und die Mörder im Hier und Jetzt.

Der Emons Verlag plant, „Schleusengrab“ (so der derzeitige Arbeitstitel)  im Sommer kommenden Jahres herauszubringen!

Schreiben Sie mir, wenn Sie persönlich vorab informiert werden möchten, wann das Buch erhältlich ist!